Diese letzten Tage …

Diese letzten Tage an einem fremden Ort, der uns kein fremder bleiben wollte, uns in großen Schritten vertrauter wurde, viel vertrauter gar als wir es uns hätte träumen lassen.

So schnell ging es voran mit dem Vertrautwerden, so schnell wie schon lange nichts mehr voranging. Was wäre uns doch erspart geblieben, denken wir in diesen Momenten, jetzt, da sie beginnen, die letzten Tage hier an diesem Ort.

Und immer schneller zählt die Zeit rückwärts nun. Stunden fließen, Minuten eilen, selbst unser Atem, so scheint es,  hat sich dem angeschlossen auf seine Weise. Hineingesogen wird alles in die Stunde des Abschieds, gedrängt von der Pflicht sich aufzumachen, schaudern wir vor dem Gedanken daran, aufs Neue alles wieder lassen zu müssen. Aber Bleiben wird nicht gewährt.

Weil wir verdammt sind dazu, auch dieses Mal wieder der Zukunft entgegen zu streben, aus der wir gekommen vor Wochen erst, das Herz voller Ankunftsbeben, und kein einziger Gedanke hinaus über das damalige Jetzt.

Doch nur wenig ist so gewiss wie die Rückkehr, ja und wir wissen darum wie wir um kaum etwas wissen, und dennoch ist da etwas in uns, das sie sich wieder herbei gesehnt hatte, die endgültige Abkehr.

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